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Auf einer Insel im Okavango-Delta: Seba Camp

Seba Camp (classic)

Das Camp liegt auf einer kleinen Insel im nordöstlichen Bereich des Okavanga-Deltas mit Blick auf eine vorgelagerte Lagune. Dort sieht man häufig große Herden Zebras, Gnus, Giraffen und Büffel vorbeiziehen. Für die Verhaltensforschung bei Elefanten hat Seba Camp eine große Rolle gespiellt und ist regelmäßig Drehort für Tier- und Wildnisfilme. Die fünf Safari-Zelte bieten maximal zehn Gästen Platz und stehen auf Holzdecks, wie auch der Hauptbereich der Lodge mit Lounge, Bibliothek, Restaurant und Bar. Mahlzeiten werden entweder hier oder im Busch am Lagerfeuer serviert.

Der Tagesablauf ist vom Rhythmus des Wildnis bestimmt. Frühmorgens, wenn die Raubtiere besonders aktiv sind, wird eine Pirschfahrt im offenen Jeep oder im Mokoroboot angeboten. Frühstück gibt es erst danach. In der Mittagshitze, wenn die Raubtiere dösen, findet eine geführte Wanderung statt, bei welcher Spurenlesen und Kleintiere im Vordergrund stehen. Vom Nachmittag bis in die tiefe Nacht gibt es wieder einen Ausflug, bei dem die nachtaktiven Tiere zu sehen sind. Beschlossen wird der Tag mit einem opulenten Dinner unter dem Sternenzelt.

Seba Camp (classic) – Galerie

Bestes Verkehrsmittel im Delta: das Flugzeug
Okavango Delta
Das undurchdringliche Sumpfgebiet im Norden der Kalahari gehört zu den schönsten Landschaften der Welt und den letzten Paradiesen Afrikas. Es wird durch den aus dem regenreichen Angola kommenden Okavango Fluss gebildet, der in ungezählten Kanälen, Seen und Flüssen auf einer Fläche von über 20.000 km² versickert.

Im Winter zwischen Mai und September sind die Tage warm und die Nächte kühl. Obwohl dann Trockenzeit herrscht, ist der Wasserstand im Delta am höchsten. Die Flut kommt aufgrund der hohen Vegetationsdichte erst mit Verzögerung an. Das ist die Zeit der Mokoros, mit denen das Delta dann erkundet werden kann. In den traditionellen Einbaum-Booten finden zwei Personen Platz, in der Regel der persönliche Führer und zwei Gäste. Im Sommer von Oktober bis April ist Regenzeit. Die Temperaturen steigen dann auf 35 °C am Tag und fallen nachts selten unter 20 °C. Der Wasserspiegel sinkt und das Delta verwandelt sich in grünes,fruchtbares Schwemmland.

Tier- und Pflanzenwelt sind von einzigartiger Vielfalt und Faszination, da die klimatischen Bedingungen von Wüste und Feuchtgebiet hier zusammenkommen. Das Delta wurde erst vor 200 Jahren besiedelt und noch heute ist die ursprüngliche Schönheit des Kontinents erhalten. Allerdings ist heute - nach der Ausrottung der Tsetse-Fliege - der südliche Teil durch Überweidung gefährdet. Der noch spärliche Tourismus beschränkt sich hauptsächlich auf die Randregion des Deltas. Da ein Bauverbot besteht, werden die Besucher in Zelten untergebracht, nach deren Abbau sich die Plätze schnell regenerieren. Die meisten Luxuscamps im Inneren des Delta sind nur mit dem Flugzeug zu erreichen.
Auf einer Insel im Okavango-Delta: Seba Camp
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