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Phänomenale Lage: Camp im Nsefu-Sektor

Nsefu Camp

Nsefu im Osten des South Luangwa National Parks ist das einzige Gebiet, wo sich der Park zu beiden Seiten des Luangwe Rivers erstreckt. Bereits in den 50er Jahren wurde dort wegen der phänomenalen Lage das erste Foto-Safari-Camp in Zambia errichtet. Es liegt über einer Biegung des Luangwe Rivers, von wo ein weiter Abschnitt des Flusses eingesehen werden kann. Wild, Raubkatzen, Elefanten, Flusspferde, Krokodile und mehr als 400 Vogelarten können vom Camp aus gesehen werden.

Nach seiner Restaurierung 1999 bietet das Camp zwölf Besuchern Platz. Den ursprünglichen Rundhütten wurden große Bäder hinzugefügt. Von jeder Rundhütte schaut man auf den Fluss, ebenso von der neuen Veranda, auf der auch Fernrohre installiert sind. Bis heute ist das Camp das einzige im ganzen Sektor geblieben, so dass man völlige Abgeschiedenheit in der Wildnis erlebt.

Während der Emerald Season von November bis Mai führt der Luangwe River besonders viel Wasser. In dieser schönen Jahreszeit findet Wildpirsch ausschließlich per Boot oder zu Fuß statt. Täglich wird eine zweistündige Bootsfahrt angeboten. Sie beginnt flussaufwärts in Nkwali und führt zurück zum Camp. Die Wasserhöhe erlaubt es, durch überflutete Ebenholzhaine, Kanäle und Lagunen zu fahren und dabei viel Wild und zahllose Wasservögel zu sehen. Höhepunkt ist der Besuch einer Kolonie von Nimmersatten, einer Storchenart mit gelben Schnäbeln und orangen Beinen. Sie gilt als die größte im südlichen Afrika.

Nsefu Camp – Galerie

Luangwa-Fluss im South Luangwa National Park
Luangwa-Fluss
Der Luangwa (portugiesisch: Rio Aruângua) ist ein Nebenfluss des Sambesi, 806 km lang und fließt größtenteils durch Zambia. Der wasserreiche Fluss entspringt in den hohen Grenzgebirgen von Sambia und Malawi westlich des Malawi-Sees. Er wendet sich dann vom See ab und fließt gen Südwesten durch den Osten von Sambia. Er mäandriert durch die kaum besiedelte, breite Hochebene des Nordluangwa-Nationalparks und weiter durch den Südluangwa-Park. In seinem Unterlauf bildet er die Grenze zu Mosambik und mündet knapp 80 km weiter südlich am Dreiländereck von Mosambik, Sambia und Simbabwe bei Zumbo in den Sambesi. Das Luangwatal ist über weite Strecken von hohen Felswänden umgeben, so dass er an den meisten Stellen unpassierbar ist. Der Höhenunterschied zwischen Gipfeln und Talsohle beträgt besonders im nördlichen Teil des Flusslaufes bis zu tausend Metern. Östlich und westlich des Tales führt in weitem Abstand jeweils eine Straße in Nord-Süd-Richtung.
Phänomenale Lage: Camp im Nsefu-Sektor
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