Die Lodge im äußersten Norden des Krüger Parks ist tatsächlich so etwas wie der letzte Outpost der Zivilisation in der Wildnis. Nördlich fließt der Limpopo River, der die Grenze zu Zimbabwe bildet; im Osten beginnt hinter Creeks Corner Mosambik. Die Lodge des italienischen Architekten Enrico Daffonio besteht aus viel Glas und Holz und hat seit ihrer Eröffnung 2003 bereits zahlreiche internationale Architektur- und Hotelpreise gewonnen. Auch die Chalets, in denen die Gäste residieren, haben große Glasfronten, um der spektakulären Aussicht über den Luvuhu River gerecht zu werden.
28.000 Hektar groß ist die Konzession des Makuleke Gebiets, in dem die Wildpirsch stattfindet. Große Herden von Elefanten und Büffeln durchziehen regelmäßig die Savanne und die Mopane Wälder entlang des Flusses. Für Zoologen ist die Tsessebe-Antilope besonders interessant, die man nur in diesem Teil des Kürger Parks findet. Morgens und abends, wenn die Tiere besonders aktiv sind, findet ein Game Drive mit ausgebildeten Rangern im offenen Landrover statt. Ausflüge zur nahegelegenen archäolgischen Ausgrabungsstätte, wo nach Artefakten der Zimbabwe Kultur zwischen 1460 und 1640 gegraben wird, werden angeboten.
Eine Besonderheit ist die Beziehung zum benachbarten Makuleke Dorf, das während der Apartheid geräumt war, und nun wieder zum Leben erwacht. Ein Dorfbewohner führt Gäste der Lodge durch die traditionelle Siedlung.








